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Herbstlager 2018 "Fünf Freunde" - HeLa-Bericht

HeLa18 Lagerhaus<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>cevi-staefa.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>953</div><div class='bid' style='display:none;'>7522</div><div class='usr' style='display:none;'>316</div>

Zahlreich sind junge und alte Cevianerinnen und Cevianer am Stäfner Bahnhof erschienen und freuten sich auf ein grosses Abenteuer mit den fünf Freunden. Schon zu Lagerbeginn wurde es abenteuerlich. Die Besitzerin des Berggasthauses, Tante Fanny, war spurlos verschwunden.
Jonas Jositsch v/o Vento,
Wir reisten ins Toggenburg und wanderten den steilen und anstrengenden Weg auf über 1100 m ü. M. hinauf zu ihrem wunderschönen Restaurant (unser Lagerhaus). Natürlich waren dort noch andere Gäste in den Ferien: zum Beispiel Strandurlauber, welche ebenfalls in Ebnat-Kappel die sonnigen Tage am Sandstrand geniessen wollten.

Zudem trafen wir im Restaurant auch auf drei russischen Kellner. Alle Gäste verhielten sich verdächtig, jeder hätte Fannys Entführer sein können. Wir entschieden uns die örtliche Polizeidienststelle zu informieren, worauf auch gleich zwei etwas zerstreute Polizisten nach dem Abendessen zu Besuch kamen und die Vermisstenanzeige aufnahmen. Allerdings merkten wir, dass die Polizisten noch anderes im Kopf hatten als unseren Fall zu lösen. Also beschlossen wir selbst zu ermitteln.

Wir machten uns auf die Suche und waren uns einig erst einmal die Nachbarn und anwesenden Personen zu befragen. Um den Fall zu lösen, erlernten wir die Kunst des Detektivseins. Am Abend gingen wir in Gruppen in den Wald, um unser eigenes Abendessen zuzubereiten. Unterwegs trafen die verschiedenen Gruppen auf einen Förster, ein Koch, ein Paar in den Flitterwochen und auf einen Obdachlosen, welche uns alle verschiedene verdächtige Hinweise gaben: eine Quittung, ein Smartphone und ein paar Bilder.

Um Tante Fanny auch wirklich zu finden, holten wir uns zusätzlich Hilfe von erfolgreichen Detektiven. Die echte Kantonspolizei St. Gallen, welche die Lagerleitung organisiert hatte, verschaffte uns einen Einblick in ihr Berufsleben. Voller Elan wollten wir am Nachmittag den besten Detektiv küren und veranstalteten eine Sportolympiade. Um den Tag mit etwas Entspanntem abzurunden, konnte man sich frei für verschiedene Workshops eintragen, wie zum Beispiel: Schwerter basteln, Foto-Story erstellen usw.

Am nächsten Tag fiel sofort auf, dass die drei russischen Kellner verschwunden waren. Wir waren uns sicher, dass sie flüchten wollten, um nicht in Verdacht zu geraten, Tante Fanny entführt zu haben. Julien nahm umgehend die Verfolgung der drei auf, die Gruppe folgte ihm. Nach einer langen Wanderung fanden wir schliesslich die drei Kellner auf einer Alp. Wir stellten sie sofort zur Rede. Sie behaupteten jedoch nur ein Picknick gemacht zu haben und die frische Bergluft zu geniessen. Da wir keine Beweise hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Kurz vor dem Lagerhaus trafen wir auf fünf Franzosen, welche uns nicht ganz geheuer waren. Nach der anstrengenden Wanderung durften die Kinder einen Film schauen und die Leiter konnte sich mit Musik und Gesang am Lagerfeuer entspannen.

Am Donnerstag wurde in den Medien bekannt gegeben, dass im Museum von Ebnat-Kappel eingebrochen wurde und ein antikes Notizbuch gestohlen wurde. Um einen der Franzosen zu bestechen, mussten wir kleinere Aufgaben erfüllen. Ein Franzose erzählte uns, für ein wenig Geld, wo Tante Fanny gefangen gehalten wurde und dass er und die vier anderen Franzosen sie entführt hatten. Wir teilten uns auf: Die Jüngeren kamen Tante Fanny zur Hilfe, während die Älteren sich auf die Suche nach dem Notizbuch machten. Sie fanden das Notizbuch, doch drei Seiten waren herausgerissen worden.

Am nächsten Tag begann die Suche von neuem. Wir suchten nach Beweisen, um die Franzosen festzunehmen. Zum Glück waren wir erfolgreich. Wir riefen die etwas zerstreuten Polizisten an und diese willigten nach langem Zögern ein, die Täter am nächsten Tag zu verhaften. Als sie allerdings vom Plan der Fünf Freunde hörten, welche in der Nacht die Täter überfallen wollten, verhängten die Polizisten eine Ausgangssperre. Niemand dürfe das Gebäude verlassen, dies sei viel zu gefährlich. Die Fünf Freunde wollten nicht aufgeben und fanden doch noch ein offenes Fenster. Wir kletterten hindurch und machten uns im Dunkeln auf den Weg. Am Camp der Franzosen angekommen, überfielen wir sie und schleppten sie zurück zum Lagerhaus. Der Rückweg war aufgrund einiger Bauarbeiten gesperrt worden. Der Baustellenchef erlaubte jedoch maximal in 2er-Gruppen den Weg zu passieren, warnte uns aber, dass zurzeit der Weg noch im Bau sei. Von draussen schlichen wir uns wieder in das Restaurant und als der Polizist nach uns schaute, offerierte er uns eine leckere Nachspeise, weil er nichts von uns gehört hatte und wir seine Anweisungen immer befolgt hatten.

Nun hatten wir das komplette Notizbuch wieder, und übergaben es dem Museumsdirektor. Dieser war hoch erfreut und auch Tante Fanny war so glücklich, dass sie ein leckeres Menü am Abschlussabend spendierte. Alle waren glücklich und feierten. Danke an alle Teilnehmer des Lagers für das Miterleben. Wir hoffen, dass Ihr bald wieder dabei seid.

Für die Berichterstattung, Jonas Jositsch v/o Vento

Die Fotos des Herbstlager können » hier gefunden werden.

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Bereitgestellt: 25.10.2018     Besuche: 59 Monat 
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