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Iglu-Weekend 2018

Gruppenfoto Iglubauweekend<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>cevi-staefa.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>705</div><div class='bid' style='display:none;'>6586</div><div class='usr' style='display:none;'>316</div>

Vergangenes Wochenende fand ein etwas spezielleres Leiterweekend statt. Der Plan lautete: Freitagabend gemütliche Anreise, Samstag den ganzer Tag Iglus bauen, Samstag auf Sonntag im Iglu schlafen, Sonntag Schneeschuhwandern, Haus putzen und nach Hause fahren.
Annina Meier v/o Frisbii,
Doch wie wahrscheinlich alle wissen, funktionieren Pläne nicht immer. Am Freitag trafen sich alle beim Forum. Ein Gepäckstück war grösser als das nächste und die Essenskisten waren ebenfalls gut beladen. Mit eineinhalb Stunden Verspätung, konnte das Abenteuer Iglubau losgehen. Auf der Fahrt befürchteten alle, dass es kein Schnee haben wird. Je näher wir jedoch dem Ziel kamen, desto weisser wurde es um uns und als wir beim Naturfreundehaus Tscherwald ankamen, konnte man den Schnee nicht mehr übersehen.

Am Samstagmorgen wurde der versammelten Mannschaft zu erst einmal in der Wärme erklärt wie ein Iglu aufgebaut ist. Denn jeder Stein muss präzis gesetzt werden, damit das Iglu am Ende ein Dach hat. Um diese Präzision zu erreichen wird eine Schnur an einem Skistock befestigt, welchen man im Schnee versenkt. Beim ganzen Iglubauprozess wurden wir von Heinz, dem Hüttenwart, und seiner Tochter, Maja, unterstützt. Als wir auf dem Baugelände ankamen, waren alle noch ein bisschen planlos. Jedoch änderte sich dies schnell. Nach etwa zwei Stunden wurden alle langsam hungrig, nichtsdestotrotz ging es noch weitere eineinhalb Stunden bis das Mittagessen da war.

Nach der kurzen Mittagspause merkten wir, dass ein Iglu einen zu grossen Radius hatte. Dies führte dazu, dass es nicht möglich war, das Iglu fertig zu bauen. Es wäre unmöglich gewesen die letzten paar Steine zu setzen, da das Iglu viel zu hoch geworden wäre. Nach einem Versuch das Iglu mit Ästen und einer darüber verteilten Schneeschicht doch noch zu retten, wurde es auseinandergenommen und die Steine für die anderen beiden Iglus genutzt. Trotz dem zusätzlichen Material wurde uns bald bewusst, dass es zeitlich nicht mehr möglich sein wird, beide noch bestehenden Iglus fertigzustellen. Aufgrund dieser Erkenntnis konzentrierten sich alle, die noch genug Kraft übrig hatten auf das letzte Iglu. Eine Gruppe spaltete sich ab und begann mit dem Kochen des Abendessens und Break grub seine eigene Schneehöhle. Kurz nach Sieben konnte das Iglu endgültig fertig gestellt und das wohlverdiente Abendessen verschlungen werden. Vier mutige Leiter der Stufe Genesis schliefen dann tatsächlich im selbstgebauten Iglu. Zuvor bestand die Möglichkeit ein warmes Bad im Outdoor-Hotpot zu nehmen.

Die vier Mutigen überlebten ihre Nacht in der Kälte und kehrten für ein vielfältiges Morgenessen in die Wärme zurück. Nach dem Morgenessen zogen alle ihre unterdessen wieder trockenen Schneekleider an und stiegen in die Schneeschuhe um anschliessend auf den Hüttlisboden zu laufen.

Nach der kurzen Wanderung assen wir ein letztes Mal gemeinsam und packten anschliessend unser ganzes Material wieder zusammen und verabschiedeten uns vom schönen Tscherwald.

Abschliessend möchte ich mich bei den beiden Organisatoren, Dirk Andexel und Peter Baldini v/o Lobo, und unseren Iglu-Experten, Heinz und Maja, herzlich bedanken.
Bereitgestellt: 07.02.2018     
aktualisiert mit kirchenweb.ch